Erhebungsparameter und Methoden
Folgende Parameter werden im Rahmen der BZE im Wald erfasst:
- Forstliche Daten und Allgemeine Beschreibung der Aufnahmepunkte
Punktdaten, raumbezogene Daten, Daten zur Aufnahmesituation, forstliche Daten und Angaben zu bodenverändernden Einflüssen - Boden
Profilbeschreibung, Probenahme und Analyse der Bodenchemie inkl. Schwermetalle sowie Bodenphysik, jeweils getrennt nach Mineralboden und Humusauflage - Nadel-/Blatternährung
100 Blattgewicht bzw. 1000 Nadelgewicht, Stickstoff (N), Kohlenstoff (C), Kalium (K), Magnesium (Mg), Calcium (Ca), Zink (Zn), Mangan (Mn), Eisen (Fe), Aluminium (Al) und Kupfer (Cu). Freiwillig: Blei (Pb), Quecksilber (Hg) und Cadmium (Cd), Chlor (Cl), Fluor (F). - Bestandesinformationen und Waldwachstumskundliche Daten
Beschreibung der Bestockung: Baumart, -alter, -höhe, BHD, Kraft‘sche Klasse, Bestandesschicht, Mischungsform, Kronenansatz, Kronenschlussgrad, Lage der Bäume, Bestandesgrenzen, Verjüngung, Betriebsart und der Waldentscheid (handelt es sich um Wald oder nicht) - Kronenzustand (identisch mit Waldzustandserhebung)
Wird vor allem anhand der Kronenverlichtung beurteilt und gilt als Indikator für die Vitalität von Wäldern. Schadfaktoren werden erhoben. - Bodenvegetation
Erfassung der Deckungsgrade der Pflanzenarten, Frequenz bzw. Artenzahl, Flechte/Moose und Sprosslängen.
Ausführlichere Informationen zur Dokumentation und Harmonisierung der Methoden finden sich im Thünen Working Paper 97.
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