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Entwicklung der Waldzustandserhebung

Die Entwicklung der Waldzustandserhebung in Deutschland und Europa geht auf die Problematik der Waldschäden durch Luftverunreinigungen während des letzten Jahrhunderts zurück (Wellbrock et al. 2016).

Als Folge des Genfer Luftreinhalteabkommens von 1979 der UN-Weltwirtschaftskommission (UNECE) wurde 1985 das „Internationale Kooperativprogramm zur Bewertung der Wirkungen von Luftverunreinigungen auf Wälder“ (International Co-operative Programme on Assessment and Monitoring of Air Pollution Effects on Forests, kurz: ICP Forests) ins Leben gerufen.

Aus den internationalen Vereinbarungen folgen für die Staaten jährliche Berichtspflichten gegenüber der UNECE.

In Westdeutschland wurde die systematische Stichprobeninventur (Level I, 16 × 16 Kilometer) 1984 eingeführt.

Die DDR folgte 1986 ebenso mit der Ökologischen Waldzustandskontrolle, kurz: ÖWK (Kallweit 2016).

Seit 1990 wird bundesweit eine Stichprobeninventur nach dem Muster der jetzigen Waldzustandserhebung aufgenommen (Seidling und Bolte 2009).


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